FREIE PLÄTZE: Auf Anfrage
Kinder-Großtagespflege in Barsinghausen

Pädagogisches Konzept

Unser Ziel ist es, uns auf dem Gebiet zu verwirklichen, indem wir Spaß und Freude haben und wir uns stets motiviert fühlen. Wir möchten Eltern die Möglichkeit geben Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen, sie unterstützen und bei Bedarf mit Rat beiseite stehen. Es ist uns wichtig beim Kind die Individualität und die persönliche Entwicklung zu fördern. Dabei ist uns eine Transparenz unserer Tätigkeit und eine enge Zusammenarbeit mit den Eltern sehr wichtig. In unserer familiären Atmosphäre bieten wir Förderung von Neugier und individuellen Interessen, Entwicklung von Selbstwertgefühl, Selbstvertrauen und Wissen um die eigenen Fähigkeiten, spielerisches Lernen mit allen Sinnen, Fantasie und Kreativität, Vermittlung von Werten, spielerisch Grenzen zeigen und Vorbild sein sowie respektvoller Umgang.


Wir laden regelmäßig ein, um uns auszutauschen, Neuigkeiten mitzuteilen oder auch mal zu einem Themen-Bastelabend. Einzelne Elterngespräche sind uns sehr wichtig, um z.B. über die Entwicklung des Kindes zu sprechen. Eltern können uns auch einfach ansprechen, wenn sie zwischendurch das Bedürfnis haben, dass wir uns zusammen setzen. Wir werden dann zeitnah einen gemeinsamen Termin ausmachen.


Unser Augenmerk liegt auf die Erziehung nach Montessori:


Montessori-Pädagogik ist ein von Maria Montessori ab 1907 entwickeltes und namentlich in Montessori-Schulen/Kindergärten angewandtes pädagogisches Bildungskonzept, das die Zeitspanne vom Kleinkind bis zum jungen Erwachsenen abdeckt. Sie beruht auf dem Bild des Kindes als „Baumeister seines Selbst“ und verwendet deshalb zum ersten Mal die Form des offenen Unterrichts und der Freiarbeit sowie dem Freispiel.


Als Grundgedanke der Montessori-Pädagogik gilt die Aufforderung


Hilf mir, es selbst zu tun“


Freiraum gewähren und Forschen / entdecken lassen: Kinder brauchen viel Zeit und Raum die eigene Fähigkeiten in der Umgebung auszutesten. Doch als Eltern machen Sie sich womöglich Sorgen und haben Ängste. Um solche Entscheidungen bewusster fällen zu können sollte man zum Beispiel das Kind auf das Klettergerüst lassen, wenn es sich das selbst zutraut und wir ahnen, dass es das eigentlich schon alleine kann.


Eigeninitiative zulassen: Das Kind hat einen Vorschlag oder eine Idee? Wie z.B. welches Essen gibt es heute? - wunderbar! Wer das Kind jetzt ernst nimmt, fördert Selbstständigkeit und Selbstbewusstsein enorm.


Entscheidungen treffen lassen: Wenn wir dem Kind öfter mal die „Zügel“ überlassen – besonders bei Dingen, die sie selbst betreffen, lernen sie das Schritt für Schritt. Aus welchem Becher möchtest du heute trinken?Welche Schuhe möchtest du heute tragen?


Eigene Erfahrungen machen lassen: Kleine Kinder haben ihre ganz eigene Weise,um Neues auszuprobieren. Um die Selbstständigkeit des Kindes zu fördern, lassen wir es einfach ausprobieren – auch wenn es dadurch nicht alles "richtig" macht.

Oft geht es manchmal schneller oder ordentlicher, wenn wir Erwachsenen es selbst machen. Trotzdem: Wir geben dem Kind die Möglichkeiten, es selbst zu tun, was es ja eigentlich schon alleine kann. So kann Ihr Kind Dinge wie zum Beispiel Anziehen, Ausziehen oder Schuhe anziehen, immer weiter perfektionieren und beherrscht diese Dinge irgendwann selbst.


Kontakt aufnehmen / verbale Konflikte möglichst selbst lösen lassen: Auch das Miteinander erfordert Selbstständigkeit. Ihre Kinder lernen Kompromisse einzugehen, sich zu behaupten oder aber auch einmal zurückzustecken. Die Balance zwischen Selbstbehauptung, Durchsetzungsvermögen und Konkurrenz auf der einen und Rücksichtnahme, sich einlassen und Kooperation auf der anderen Seite wird gefördert.


Verantwortung übertragen: Wir lassen Ihr Kind mithelfen, wie z.B. gemeinsam den Tisch decken, Spülmaschine ein- und ausräumen. Super fürs Selbstbewusstsein! Auch die Verantwortung, das eigene Zimmer (mehr oder weniger) ordentlich zu halten ist ein guter Schritt, die Selbstständigkeit zu fördern.


Freispiel: Lernen nach eigenem Tempo. Erklärung, was im Freispiel eigentlich passiert. Ihr Kind wählt selbstständig das Spielmaterial aus. Es wählt selbstständig den Spielort aus und wählt selbstständig den Spielpartner oder aber keinen Spielpartner aus.


Uns ist das „draußen“ sein, Wind und Wetter zu erleben genauso wichtig, wie Ruhephasen. Bewegung an der frischen Luft ist, z.B. im Wald, unbezahlbar! Dort können die Kinder ihre Grob- und Feinmotorik trainieren und den größten kostenlosen Spielplatz der Welt erleben.